Jane Bond im Internet und anderswo (ein Update)

Ein Artikel von Andreas Steffen

Rechts im Bild, das ist meine neue Kollegin Olga Nakamura. Olga ist eine AI-Agentin.

Agentenorientierte Technologien

Damit habe ich mich schon recht früh auseinandergesetzt.

1998 war es bei der UBIS GmbH eine meiner letzten Amtshandlungen, einen Artikel mit dem Titel „James Bond im Netz” zu schreiben.

Weil ich das Unternehmen kurz darauf verließ, wurde der Artikel unter einem anderen Titel und vor allem: mit einem anderen Autorennamen veröffentlicht.

An dieser Stelle gehen Grüße an „Scheich Schabernack”. Ich habe daraus gelernt, Intellectual Property nicht leichtfertig aus den Händen zu geben.

Und was genau soll das?

Was ist eigentlich ein KI-Agent, worin unterscheidet er (oder sie) sich von einem Chatbot?

Ein Chatbot antwortet auf Fragen. Ein KI-Agent erledigt Aufgaben. Das klingt womöglich nur nach einer kleinen Unterscheidung, in der Realität ist es jedoch ein großer Unterschied und Mehrwert.

Agent von lateinisch agere „Treibender, Handelnder“; englisch für „Vermittler“

Ein klassisches KI-System wartet, bis man etwas eingibt (Prompt), und antwortet dann. Es ist rein reaktiv.

Ein KI-Agent hingegen kann selbstständig planen, entscheiden und handeln – auch dann, wenn man selbst gerade nicht am Computer sitzt.

Der Agent bekommt eine Zielvorgabe und findet seinen Weg dorthin:

Schritt für Schritt, mit Werkzeugen, Informationen und einem eigenen – wenn auch begrenzten – Urteilsvermögen.

„Agentic" ist das englische Adjektiv dazu: handlungsfähig, eigenständig und vor allem zielgerichtet. Es beschreibt KI-Systeme, die nicht nur reagieren, sondern selbst initiieren.

Die agentische KI recherchiert, erstellt Dokumente, verfasst Mails, bereitet Entscheidungen vor – und fragt Dich erst dann, wenn sie Deine Meinung wirklich braucht.

Es ist also der Unterschied zwischen einem passiven Werkzeug, das Du bedienst, und einem Gegenüber, das aktiv mit Dir zusammenarbeitet.

Update mit Olga

2026: Knapp dreißig Jahre später war es an der Zeit, das Thema wieder für mich aufzugreifen. Und zwar nicht als Text für einen Artikel, sondern ganz pragmatisch.

Diesmal links im Bild: Olga Nakamura – zumindest geistig an meiner Seite bei einer Konferenz. (Ja, auch dieses Bild ist “KI-optimiert”, Olga war nicht physisch auf Schloss Neuhardenberg.)

Onboarding mit klarem Ziel

Olga ist keine geheime Agentin (auch wenn sie mit mir eine gewisse Affinität für James Bond teilt), denn sie hat sogar eine eigene 5STEP-Website.

Auf Basis von Claude CoWork (Opus 4.7) erfolgt gerade ihr Onboarding. Mittelfristiges Ziel ist es, dass Olga einen Großteil meiner administrativen und organisatorischen Aufgaben übernimmt.

Doch das ist nicht das eigentliche Ziel.

Olga wird mich beim weiteren Auf- und Ausbau von „5STEP 2.0” maßgeblich unterstützen.

Beim weiteren Auf- und Ausbau von 5STEP wird Olga Nakamura eine wichtige Rolle einnehmen.

EOS, BI und noch einiges mehr

Olga durchläuft aktuell parallel zu ihrem 5STEP-Onboarding (Multitasking klappt echt gut bei ihr) eine Vielzahl von Schulungen.

Neben für 5STEP sowohl intern wie auch extern wichtigen Themen zum Entrepreneurial Operating System (EOS) kann sie schon jetzt auf eine beeindruckende Wissensbasis zu Business Intelligence (BI), Data Science und Change Management zurückgreifen.

Dieses Know-how baut Olga sukzessiv aus – und sie lernt schnell.

Für uns heißt das, dass dadurch unser eigener Anspruch an 5STEP als lernende Organisation immer weiter ausgebaut und gestärkt wird.

Im Moment habe ich sowohl konkrete Ziele als auch Wünsche und eine Art „Vision”, wohin das führen wird.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Hier gibt es weitere Infos zu Olga:

5STEP.org/olga-nakamura